Wildelfen

Kaolins zweistimmiger Gesang wurde von den Vögeln des Herzwaldes immitiert und von dem glucksen und gluckern des kleinen Bächleins untermalt. Laost, der große schwarze Wolf lag zu seinen Füßen und ließ sich genüßlich graulen. Sanft wob sich der Gesang des schönsten Wesens in den seinen. Die höhere Stimme klar wie Bergluft, die tiefere süß wie Honig. Immer verspielter schlang sich die Melodie um seine, verzückend und verlockend. Laost hob den Kopf und trottete auf den Neuankömmling zu um sich von weicheren Händen streicheln zu lassen. Faolain trat durch die niedrigen Büsche um mit nackten Füßen durch den Bach auf ihn zuzuwaten. Sie war alt, viel älter als alle die Kaolin kannte. Selbst älter als Fashir. Die Verkörperung aller Aspekte des Waldes und wie eine heilige für sein Volk. Doch Kaolin hegte ganz andere Gefühle ihr gegenüber, was durch ihren unverhüllten Körper nur noch verstärkt wurde.

Die Elfen haben nicht umsonst den Ruf Baumschmuser zu sein, auch wenn dies heute nur noch auf die wenigste zutrifft, so waren die ersten Elfen die erwachten wilde Elfen in den Tiefen des Herzwaldes.

Wildelfen

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