Steineichenwald

Der Steineichenwald ist ein Gebirge im Nordwesten Andergasts, das vom Fluss Ingval und den Orklanden eingegrenzt wird. Benannt ist das Gebirge nach seinem großräumigen Steineichenbewuchs. Bei Ortsfremden führt diese Bezeichnung immer wieder zu Irritationen, denn die meisten Reisenden nehmen anhand des Namens an, dass es sich um einen Wald handelt. Der Steineichenwald ist jedoch ein echtes Gebirge, allerdings ein dicht mit Wald bestandenes. Eigentlich handelt es sich genaugenommen um zwei unabhängige Gebirgszüge, die nur an ihrem westlichen Ende aufeinandertreffen, und beinahe immer ist der südliche Teil der Bergketten gemeint, wenn jemand vom Steineichenwald spricht. Weiter kommen die meisten Reisenden nämlich nie. An den Südhängen des Steineichenwalds fangen sich die Winde und peitschen heftig um die kargen Felsen. Binnen kurzer Zeit kann sich das Wetter dramatisch verändern, und auf Sonnenschein folgen nicht selten urplötzlich Platzregen, Sturmböen oder heftige Gewitter. Um die Gebirge und ihre Gefahren ranken sich zahllose Legenden und Geschichten. Mehrere Goblinstämme haben sich in diese Gegend zurückgezogen und bis auf die südlichen Ausläufer gilt der Steineichenwald als unerforscht. Die Menschen kennen kaum Namen für seine höchsten Gipfel.
Steile Hänge, tiefe Schluchten und mehrere hundert Schritt aufragende Felswände prägen das Landschaftsbild. Enge Schluchten durchziehen das Gebirge, und Bergbäche haben sich tief in den Fels gefressen. Zwischen den beiden Bergketten liegt eine unwirtliche, wenig erforschte Steppe.
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Siedlungen sind nur an den Ausläufern des Gebirges zu finden und vereinzelt gibt es kleine Holzfäller Lager und Dörfer, die im Frühling und Sommer bewohnt werden. Aufgrund eines ausgeprägten Aberglaubens und Furcht vor unbekannten Kreaturen wird das Gebirge ansonsten möglichst gemieden und nur wenige wagen sich in die tieferen Regionen der Wälder vor.
So gehen Geschichten über Druiden um, die jene bestrafen die sich an der Natur vergreifen. Die gesamte Einwohnerschaft eines Holzfällerdorfes soll über Nacht aus ihren verschlossenen Hütten verschwunden sein und Märchen flüstern sogar von einem Drachen der in den weitläufigen Höhlensystemen auf seinem goldenen Hort schläft.
Dennoch wird der Steineichenwald geschätzt, nicht nur wegen seiner Resourcen, sondern auch weil er einen natürlich Schutzwall zwischen Andergast und dem von Orks kontrollierten Gebiet darstellt.
Von den meisten Lebewesen längst vergessen ist die Tatsache, dass der Steineichenwald, wie die Waldwildnis einst zum mächtigen Herzwald gehört hatte.

Steineichenwald

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